Zum Stück

„Schlafzimmergäste“ ist eine satirisch-bissige, unterhaltsame und
realitätsnahe Sozialstudie. Mit feinem Witz leuchtet das Stück die
allgegenwärtigen menschlichen und zwischenmenschlichen Untiefen
im modernen Beziehungsleben aus.

Ernesto und Dania machen sich anlässlich ihres Hochzeitstages für
ihren traditionellen Restaurantbesuch parat. Währenddessen
bereitet das glücklich verheiratete Paar Markus und Katja die
Einweihungsparty der neuen Wohnung vor, zu der Nick und Sarah,
sowie Thomas und Priska eingeladen sind.

Sarah erscheint ohne Nick, der mit einem Hexenschuss im Bett
liegt und jammert. Thomas, der Sohn von Ernesto und Dania, ist
mit der hysterischen Priska verheiratet. Sie macht ständig ihre
therapeutischen Übungen, um ihr Selbstwertgefühl aufzubauen;
er fühlt sich vom gemeinsamen Leben schon lange erdrückt. Doch
anstelle einer längst fälligen Aussprache daheim tragen Thomas
und Priska ihre auf gegenseitigem Unverständnis basierenden
Beziehungsprobleme auf der Einweihungsparty aus und werden
sogar handgreiflich. Ein Kuss zwischen Thomas und seiner Ex-
Freundin Sarah spitzt die Handlung zu.

Der Abend schreitet voran und schliesslich ziehen sich alle Paare in
ihre Schlafzimmer zurück. Aber an Schlaf ist nicht zu denken:
Ernesto und Dania schwelgen in Erinnerungen und veranstalten
ein Fischessen im Bett, Nick jammert immer noch, und Markus
versucht sich als Hobbyheimwerker beim Aufbau eines Möbelstücks
als Überraschung für Katja.

Schliesslich ziehen Thomas und Priska nach einem handfesten
Streit durch die Schlafzimmer der anderen. Auf ihrer Suche nach
einem geeigneten Seelenklempner sorgen sie dafür, dass das
Thema Nachtruhe ein für allemal gestrichen ist...